Gras & Stroh

 

Im kargen Winter wandern wir mit unseren trächtigen Ziegen an Waldränder und Hecken, da gibt es immer noch etwas Kieferngrün oder Waldfrüchte wie Eicheln und Bucheckern. Außerdem ist die regelmäßige Bewegung quasi wie Schwangerschaftsgymnastik. Wenn im Frühling die ersten Knospen zu sehen sind, werden unsere Milchziegen tagsüber auf die Weide gebracht, morgens und abends wird am Stall gemolken. Hier rennen dann auch schon die ersten Zicklein mit. Nach dem ersten Heuschnitt siedeln wir zum Weidemelkstand um, jetzt bleiben die Ziegen bis in den November hinein auch über Nacht draußen. Auf der Sommerweide steht ein Schattenwagen der auch als Regenschutz dient und ein Anhänger mit frischem Wasser. Um ein Überweiden unserer Flächen zu vermeiden und unsere Ziegenherde gesund zu erhalten, wechseln wir die Weideflächen regelmäßig und machen immer wieder kleinere Ausflüge an Wegränder und Hecken. Das beinhaltet auch täglich ein zweimaliges Zustecken einer neuen Weideportion. Die Wettervorhersagen im Blick, versuchen wir jedes Jahr wenigstens zwei Heuschnitte zwischen dem Beweiden zu machen, dies geschieht in Kooperation mit dem Gut Ogrosen. Im Herbst sammeln wir unter dem alten Baumbestand des Gutes das Laub um es im Winter für die Einstreu im Stall zu nutzen. Zusätzlich beziehen wir Stroh von den ökologischen Flächen des Gut Ogrosen. Somit findet man bei uns zu jeder Jahreszeit Aufgaben und Früchte zu ernten.



  • In unserem geräumigen Tieflaufstall ist Platz zum Umhergehen, Ruhen, Klettern und Auslauf.
  • Unterstand auf der Sommerweide
  • Ziegenherde auf der Sommerweide